Sonnenbrillen als Sehhilfen

Noch vor ein paar Jahren hatten die Pech, die eine Sehhilfe benötigen. Denn es gab kaum Sonnenbrillen, die eine integrierte Sehhilfe für Kurz- oder Weitsichtige hatten. Durch die stetige Verbesserung dieser Brillen ist es heute jedoch möglich, Sonnenbrillen in der passenden Stärke zu erwerben. Hierbei gibt es auch schon wieder mehrere Varianten, unter denen man sich seine Brille aussuchen kann.

So gibt es eine Brille, die bei normalem Licht wie eine normale Brille aussieht. Setzt man diese jedoch Sonnenlicht aus, dunkeln sich die Gläser automatisch ab. Dadurch muss man nicht erst die Sonnenbrille in der geeigneten Stärke rauskramen und die normale Brille wieder verstauen. Man kann die ganze Zeit mit der gleichen Brille rumlaufen, ohne dass es einmal zu finster ist, oder dass man geblendet wird.

Frührer waren auch die Brillen bekannt, an die man Sonnenbrillen-Gläser aufstecken konnte. Diese wurden meistens am oberen Bügel der Brille über den normalen Gläsern befestigt, und fing dann die Sonne plötzlich an zu scheinen, klappte man die getönten Gläser einfach über die Gläser mit Sehhilfe. Dies ist jedoch nicht nur lästig, sondern sieht eigentlich nicht gut aus, wenn man die aufgeklappten getönten Gläser an der Stirn hat.

Die Sonnenbrillen mit geeigneter Stärke für Kurz- oder Weitsichtige, die sich dem Tageslicht automatisch anpassen, haben jedoch nicht nur den Vorteil, dass man nur noch eine Brille braucht. Sie haben einen weiteren Vorteil, dass wenn man mit dem Auto unterwegs ist und in einen Tunnel fährt, sich die Gläser automatisch wieder enttönen, das heißt, sie sind nicht mehr getönt und man sieht im Tunnel besser.